Über uns

Buss Port Services bündelt sämtliche Hafenaktivitäten der seit 1920 bestehenden Buss-Gruppe. Alles begann vor mehr als 100 Jahren mit der Gründung der Gerd Buss Stauerei. Das Unternehmen machte sich schnell einen Namen mit dem Be- und Entladen von Schiffen und gehörte innerhalb von wenigen Jahren zu einer der größten Stauereien der Hansestadt. In der Spitze betrieb Buss hier vier Umschlagsterminals. Heute gehören zum Portfolio von Buss Port Services neben den klassischen Stauerei-Dienstleistungen für Stückgutschiffe die Werkslogistik beim Kunden vor Ort sowie die spezialisierte Arbeitnehmerüberlassung. Darüber hinaus betreibt Buss eigenständig oder in Partnerschaften vier Terminals.

TERMINALS

Maßgeschneiderte Hafenlogistik

Buss Port Services verfügt in Stade bei Hamburg über ein eigenes Terminal, das auf den Umschlag von Massengut, Projektladung und Schwergut spezialisiert ist. Das in Partnerschaft betriebene Terminal in Sassnitz ist ein beliebtes Drehkreuz für den Ostseeraum. Das Buss Terminal im niederländischen Eemshaven hat sich als Basishafen für Offshore-Windprojekte in der Nordsee etabliert. In Duisburg ist Buss seit über einem Jahrzehnt für die Werkslogistik eines Stahlwerkes verantwortlich.

AUF EINEN BLICK

Buss Ports in Zahlen

100

Jahre Buss

Die Buss-Unternehmensgruppe wurde 1920 in Hamburg gegründet.

4

Terminals

Wir betreiben eigenständig oder in Partnerschaften Terminals in Stade, Sassnitz und Eemshaven sowie einen Werkshafen in Duisburg.

250

Mitarbeitende

Wir bieten unsere Dienstleistungen mit über 250 Mitarbeitenden in Deutschland und den Niederlanden an.

30

Nationalitäten

Bei uns arbeiten Kolleg:innen aus 30 Herkunftsländern erfolgreich zusammen.

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Das Management von Buss Ports

Morten Lund

Morten Lund wurde 1969 in Viborg (Dänemark) geboren. Nach seinem kaufmännischen Abitur in Dänemark diente er in der Königlichen Leibgarde Dänemarks. Es folgten verschiedene berufliche Stationen bei der dänischen Reederei A.P. Møller-Mærsk, für die er über 20 Jahre lang tätig war. Dazu gehörten Weiterbildungen an Management-Akademien in Brüssel und Dänemark sowie Positionen bei Maersk Line in Europa und Afrika sowie später bei APM Terminals im Mittleren Osten und Asien. Danach war er bei Abu Dhabi Terminals für den wirtschaftlichen Erfolg des neuen Khalifa Port Container Terminals zuständig. 2015 kehrte Morten Lund nach Europa zurück und verantwortet jetzt für die Buss-Gruppe als Geschäftsführer die Entwicklung des geplanten LNG-Importterminals in Stade sowie den Betrieb des Werkshafens der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann in Duisburg (Buss HGK Logistics).

Firmentradition

Die Buss-Gruppe
im 100. Geschäftsjahr

Die Buss Port Services gehört zur Buss-Unternehmensgruppe, die 1920 in Hamburg gegründet wurde und heute rund 500 Mitarbeiter beschäftigt. Viele Jahrzehnte war Buss vor allem ein Hafenunternehmen. Heute ist die inhabergeführte Unternehmensgruppe in den Geschäftsfeldern Hafenlogistik, Logistikimmobilien, Schifffahrt, Investments und Windenergie breit aufgestellt.

Hafenlogistik

In der Spitze betrieb Buss vier Umschlagsterminals in der Hansestadt.

Logistikimmobilien

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte war der Einstieg in das Logistik- und Logistikimmobiliengeschäft.

Schifffahrt

Das neue Gemeinschaftsunternehmen betreibt mehr als 40 Containerschiffe.

Investments

Seit 2003 konzipiert und vertreibt das Emissionshaus geschlossene Fonds im Bereich der maritimen Logistik.

Windenergie

Die Keimzelle des Bereichs Windenergie bildet das Buss Terminal in Eemshaven.

Hafenlogistik

Die Ursprünge der Buss-Gruppe gehen auf die Gerd Buss Stauerei zurück, die 1920 im Hamburger Hafen gegründet wurde. Das Unternehmen machte sich schnell einen Namen mit dem Be- und Entladen von Schiffen und gehörte innerhalb von zehn Jahren zu einer der größten Stauereien in Hamburg. In der Spitze betrieb Buss vier Umschlagsterminals in der Hansestadt. Die seit den 60er-Jahren rasch fortschreitende Containerisierung der Stückgutverkehre machte das Kerngeschäft der Buss-Gruppe, den konventionellen Ladungsumschlag, jedoch zunehmend überflüssig.

Heute bietet Buss in Hamburg maritime Werkslogistikdienstleistungen und nach wie vor klassische Stauereidienstleistungen an. Außerhalb Hamburgs betreibt Buss allein oder in Partnerschaften Terminals in Sassnitz/Mukran, Stade, im niederländischen Eemshaven sowie einen Werkshafen in Duisburg. Die Hafenaktivitäten der Buss-Gruppe sind unter dem Namen „Buss Ports“ zusammengefasst.

Logistikimmobilien

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte war der Einstieg in das Logistik- und Logistikimmobiliengeschäft in den 90er-Jahren. Der Bereich ist heute unter dem Namen Ixocon ein wichtiges Standbein der Buss-Gruppe. Das Geschäftsmodell basiert darauf, geeignete Flächen für die Logistikimmobilienentwicklung und Mieter zu finden. Nach erfolgreicher Fertigstellung der Logistikzentren werden diese zumeist an institutionelle Investoren, z. B. Pensionskassen, verkauft. Einige Logistikimmobilien hält Buss auch im eigenen Bestand. Seit der Gründung des Geschäftsbereichs 1995 hat Ixocon 54 Projekte mit mehr als 800.000 m2 Lagerfläche und einem Investitionsvolumen von 613 Mio. Euro realisiert. Geografischer Schwerpunkt war zunächst Hamburg. Heute entwickelt Ixocon bundesweit Logistikimmobilien. Das 2019 abgeschlossene Logistikprojekt für Amazon ist mit 150.000 m² das größte von Ixocon realisierte Logistikzentrum und für Amazon eines der modernsten in Europa.

Schifffahrt

Die in Buss Shipping zusammengefassten Reedereiaktivitäten von Buss wurden 2017 mit der Traditionsreederei Leonhardt & Blumberg fusioniert. Das neue Gemeinschaftsunternehmen betreibt mehr als 40 Containerschiffe. Die Befrachtung übernimmt Hanseatic Unity Chartering. Diese Gesellschaft mit Sitz in Hamburg und Singapur bündelt die Befrachtungsaktivitäten von vier Reedereien: Asiatic & Atlantic Lloyd, Borealis Maritime, Leonhardt & Blumberg und Reederei NORD mit zusammen mehr als 150 Containerschiffen. Die Fusion erweist sich als ein ausgesprochen sinnvoller Schritt in der seit 2009 krisengeschüttelten Containerschifffahrt.

Investments

Seit 2003 konzipiert und vertreibt das Emissionshaus Buss Capital geschlossene Fonds im Bereich der maritimen Logistik. Buss Capital wurde schnell Marktführer bei Containerfonds und zugleich ein wichtiger Finanzpartner für Containerleasinggesellschaften. Ab 2008 erschloss Buss Capital mit Immobilienfonds, Schiffsfonds und Fonds im Kreuzfahrtmarkt weitere Märkte. Bislang haben rund 31.000 Investoren rund 1,1 Mrd. Euro Eigenkapital in insgesamt 88 Fonds und Direktinvestments sowie einen geschlossenen Alternativen Investmentfonds investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen der platzierten Investments beläuft sich auf rund 2,5 Mrd. Euro. Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung hat das Management von Buss Capital 2020 eine neue Gesellschaft gegründet: Buss Capital Invest konzipiert und vertreibt Sachwertinvestments außerhalb geschlossener Fonds und Direktinvestments. Ihr Schwerpunkt liegt auf Namensschuldverschreibungen, anderen ähnlichen Vermögensanlagen sowie digitalen Kapitalanlagen.

Windenergie

Die Keimzelle des Bereichs Windenergie bildet das Buss Terminal in Eemshaven, das seit 2011 vorrangig als Basishafen für die Lagerung, Vormontage und Verschiffung von Offshore-Windparks in der Nordsee dient. In den folgenden Jahren ergänzte Buss eine Reihe weiterer Unternehmen durch Zukäufe. So bietet Buss inzwischen auch die Montage und den Service von Windkraftanlagen onshore und offshore an. Bei dieser Entwicklung verfolgt der Bereich eine nachhaltige und innovative Diversifizierung seiner Leistungen. Dazu gehören zum Beispiel drohnenbasierte Inspektionsleistungen mit automatischer Schadenserkennung oder wetterunabhängige Blattreparaturbühnen. Darüber hinaus gründete Buss mit lokalen Partnern Joint Ventures in Frankreich und den USA, um mit den Märkten im Bereich der erneuerbaren Energien zu wachsen. Seit 2019 sind alle Windenergie-Aktivitäten von Buss in der Holding „Buss Energy Group“ gebündelt.

info@buss-ports.de